BGR Mattersburg

Die neue Schule in Mattersburg fügt sich auf dem knapp bemessenen Grundstück harmonisch in das städtebauliche Umfeld ein und reagiert dabei sensibel auf die bestehende Substanz. Durch den Zubau wird ein geräumiger, nach Westen hin offener Schulgarten geformt. Großzügig  angelegte Sitzstufen im Bereich der lichtdurchfluteten Aula ermöglichen eine direkte Verbindung zwischen dem Schulgarten und dem neu gestalteten Schulvorplatz. Um eine einladende Zugangssituation zu schaffen werden die Sitzstufen bis zum Straßenniveau weitergeführt. Der Haupteingang zur Schule erfolgt über den Neubau und verleiht der gesamten Anlage ein neues modernes Image. Die Prinzipien des Gendermainstreamings werden in den Freibereichen aber auch im Inneren des Gebäudes aufgenommen und bieten den SchülerInnen individuelle und kollektive Lernorte. Die Klassen werden von offenen Lernbereichen, den sogenannten „Marktplätzen“, aus erschlossen. Alle Erschließungszonen sind gleichzeitig helle, lichtdurchflutete Lern- und Aufenthaltsbereiche und orientieren sich zum Schulgarten hin. Von den offenen Lernbereichen  sind in jedem Geschoß auch Lern- und Pausenterrassen leicht erreichbar.Im Bestand wurde darauf geachtet die Funktionen weitgehend beizubehalten und mit dem geforderten Raumangebot sinnvoll zu erweitern. Für das architektonische Konzept war es besonders wichtig die teils zu Sackgassen zugebauten Gänge wieder zu öffnen und so helle, rundumlaufenden Arkadengängen zu schaffen. Durch die neu strukturierten Raumgefüge und die hellen, freundlichen Rundgänge um den Innenhof erlebt der Altbau eine enorme Aufwertung.

Nicht offener Architekturwettbewerb mit EU-weiter Bewerbung 2014, 1.Preis
ProjektdatenErweiterung und Sanierung des BG/BRG Mattersburg
AuftraggeberLandesschulrat für Burgenland
Baubeginnvoraussichtlich 2016